Weitere Programme des Prozesses „Kirche der Zukunft"
Verwaltung in neuen Strukturen
„Verwaltung in neuen Strukturen“ hat sich als eigenständiges Programm aus „Seelsorge in neuen Strukturen“ heraus entwickelt. Ziel ist es, die rückläufigen Finanz- und Personalressourcen zukunftsfähig zu verwenden, das pastorale Personal und Ehrenamtliche von Verwaltungsaufgaben zu entlasten und die neuen Kirchengemeinden durch eine effiziente und verlässliche Verwaltung auf der mittleren Ebene zu unterstützen.
Aufgrund der engen inhaltlichen Verzahnung mit dem Programm „Seelsorge in neuen Strukturen“ erfolgt die Projektarbeit in enger Abstimmung mit den dortigen Projektteams.
Räume für eine Kirche der Zukunft

Ziel des Programms ist es, den Gebäudebestand der Diözese zukunftsfähig, nachhaltig und finanzierbar weiterzuentwickeln.
Zentral im Programm ist für fast 5.500 Gebäude das gleichnamige Projekt „Räume für eine Kirche der Zukunft“. In diesem reduzieren die Kirchengemeinden 30 % der beheizten Flächen der nichtsakralen und kirchensteuerfinanzierten Gebäude in ihrem Eigentum, um die verbleibenden 70 % des Gebäudebestands pastoral, gemeinwohlorientiert und schöpfungsfreundlich nutzen und finanzieren zu können. Begleitend dazu werden im Programm Maßnahmen fortgeführt, die zur Erreichung der Klimaneutralität beitragen und Perspektiven für die über 2.400 katholischen Sakralgebäude in der Diözese entwickelt.
Zur Website „Räume für eine Kirche der Zukunft“
Digitalstrategie

Mit der Umsetzung der Digitalstrategie soll der Digitalisierungsgrad in den Verwaltungsprozessen erhöht und die Zusammenarbeit inerhalb der Diözese vereinfacht und gestärkt werden. Dazu sollen Abläufe, Prozesse und Anwendungen verbessert und standardisiert werden, um die Verwaltung zu entlasten und mehr Zeit für den eigentlichen Auftrag – den Dienst am Menschen – zu schaffen.
Auf Grundlage einer umfassenden Erhebungsphase wurde im Dezember 2026 die Digitalstrategie verabschiedet.
Zur Website „Digitalstrategie"
Zentrales Prozessmanagement

Mit der Einführung eines Zentralen Prozessmanagements werden Prozesse einheitlich, transparent und nachvollziehbar dokumentiert. Eine gemeinsame Prozesssprache erleichtert die Einarbeitung, verbessert die Zusammenarbeit und vermeidet Doppelarbeiten sowie Medienbrüche.
In enger Zusammenarbeit mit dem Programm „Digitalstrategie“ werden zudem Potenziale zur Digitalisierung und Automatisierung identifiziert, um Bearbeitungszeiten zu verkürzen, Kapazitäten für wesentliche Aufgaben zu schaffen und rechtliche Vorgaben sicher zu erfüllen.
Organisationsentwicklung (BO)
Im Laufe des Jahres 2026 startet das Programm „Organisationsentwicklung“ im Bereich des Bischöflichen Ordinariats (BO). Die Programme „Zentrales Prozessmanagement“ und „Digitalstrategie“ leisten hierfür wichtige Vorarbeiten. Auch Ergebnisse aus der Mittelfristigen Finanzplanung (Kurie) werden in die Organisationsentwicklung überführt.
