Seelsorge in neuen Strukturen in einfacher Sprache

Was die Kirche vorhat

Viele Menschen arbeiten für die Kirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Zum Beispiel: 

  • Sie begleiten andere Menschen. 

  • Sie erzählen an vielen Orten (Kirche, Schule,…)  anderen Menschen von Gott

  • Sie sind zuständig für das kirchliche Leben: Gottesdienst, Taufe, Kommunion, Weihnachten, …

Das nennt man Seelsorge

 

Aber die Kirche hat immer weniger Geld.

Weil immer weniger Menschen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zur Kirche gehören.

Und es gibt immer weniger Menschen, die für die Kirche arbeiten. 

Die Kirche überlegt, wie sie trotzdem weiter gute Seelsorge für die Menschen machen kann. 

Die Kirche macht sich fit für die Zukunft.

Die Kirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat auch einen Diözesanrat.

Der Diözesanrat besteht aus verschiedenen Menschen, die dafür von anderen Menschen gewählt wurden.

Er trifft Entscheidungen, was die Kirche Gutes machen soll. 

 

In einem Treffen am 28./29. November 2025 hat der Diözesanrat wichtige Punkte für die Zukunft besprochen.

Der Diözesanrat hat einen Vorschlag für die Zukunft der Kirche gemacht.

Der Bischof trifft auch Entscheidungen. Der Bischof heißt Dr. Klaus Krämer.

Der Bischof findet die Vorschläge vom Diözesanrat gut.

 

Anzahl der neuen Kirchengemeinden

Die Kirche besteht aus vielen Kirchengemeinden. 

Aktuell gibt es in der Diözese Rottenburg-Stuttgart 1020 Kirchengemeinden.

In Zukunft sollen mehrere Kirchengemeinden zusammen eine große Gemeinschaft bilden.

Dann ist die Organisation leichter. Und es gibt mehr Zeit für Seelsorge.

Aus den 1020 Kirchengemeinden sollen 50 bis 80 große Gemeinschaften geschaffen werden.

Diese Gemeinschaften heißen neue Kirchengemeinden.

Die aktuellen Kirchengemeinden bleiben trotzdem wichtig.

Es gibt weiter Angebote in den Kirchengemeinden. 

 

 

Und es gibt mehr Zusammenhalt und eine bessere Zusammenarbeit. 

So kann die Kirche viele Menschen weiter gut begleiten und an vielen Orten Angebote machen. 

Und die Menschen können weiter in ihrer Kirche aktiv sein.

 

 

Zusammenschluss der neuen Gemeinschaften

Eine neue Kirchengemeinde entsteht dadurch, dass eine aktuelle Kirchengemeinde die anderen Gemeinden aufnimmt.

Dann gibt es in dieser neuen Gemeinschaft eine zentrale Kirche.

An diesem Ort sitzt auch die Leitung der Gemeinschaft.

Die Menschen können dieser neuen Kirchengemeinde einen neuen Namen geben.

Sich gegenseitig unterstützen

Die Menschen, die in der Kirche arbeiten, sollen viel Seelsorge machen.

 

Andere Menschen sollen sich um die Organisation kümmern, zum Beispiel um Verträge. 

Diese Menschen heißen: Verwaltungsbeauftragte.

Beide Gruppen sollen sich gut absprechen und sich unterstützen.

 

Möglichkeiten der Leitung

Für die Leitung der neuen Gemeinschaften (Kirchengemeinden) wird es einen Kirchengemeinderat geben. 

Er leitet mit anderen zusammen. 

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: 

1. Möglichkeit:

Der Kirchengemeinderat leitet die Gemeinschaft zusammen mit einem Pfarrer.

2. Möglichkeit: 

Der Kirchengemeinderat leitet die Gemeinschaft zusammen mit zwei Pfarrern. 

Einer von beiden Pfarrern übernimmt die Verantwortung für die Gemeinschaft. 

Dieser Pfarrer heißt „Moderator“.

3. Möglichkeit

Der Kirchengemeinderat leitet die Gemeinschaft zusammen mit einer Person, die in der Seelsorge arbeitet und kein Pfarrer ist. 

Diese Person heißt Pfarrbeauftragte oder Pfarrbeauftragter. 

Zu diesem Team gehört auch ein Pfarrer, der die Verantwortung für die Gemeinschaft übernimmt. 

Dieser Pfarrer heißt „Moderator“.

4. Möglichkeit:

Der Kirchengemeinderat leitet die Gemeinschaft zusammen mit einem Team aus Personen, die in der Seelsorge arbeiten oder sich freiwillig engagieren wollen. 

Zu diesem Team gehört noch ein Pfarrer, der die Verantwortung für die Gemeinschaft übernimmt. 

Dieser Pfarrer heißt „Moderator“.

 

Der Plan für das Jahr 2026

Von Januar 2026 bis April 2026 erarbeiten die Kirchengemeinden Vorschläge, welche Kirchengemeinden gut eine große Gemeinschaft bilden können.

Verschiedene Personen beraten über diese Vorschläge.

 

Am Ende macht der Diözesanrat einen Vorschlag, welche Gemeinden zu einer großen Gemeinschaft werden sollen.

Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart entscheidet, ob er den Vorschlag gut findet. 

Dann setzen sich die neuen Gemeinschaften genau so zusammen.

Flyer zu “Seelsorge in neuen Strukturen” in einfacher Sprache